Nightingale / Corinne Chatel:
Jazzvokalistin, Mezzosopran, Komponistin, Songwriterin und Lautpoetin

Von 2012 / 2014 ist Nightingale Künstlerin in Residenz im Schloß von Lunéville. Hier stellt sie im Januar 2014 ihr neues Musiktheaterprogramm De Berlin à Paris gemeinsam mit der renommierten Künstlerin Dan Steffan (Bühnenbild) vor. Im Februar ist sie erneut Gast in einer deutsch-französischen Grundschule, um mit zwei Schulklassen die Regie für ihr zwanzigstes Musiktheaterstück mit Kindern zu übernehmen. Danach steht ein Gospelkonzert: Every time I feel the spirit mit ihrem Gesangsatelier auf dem Programm, gefolgt von ihrer neusten Produktion als Songwriterin: Sensual World. Im gleichen Jahr wird sie mit dem Publikum von Lunéville anhand ihrer pädagogischen Méthode Circlesongs Les Métamorphoses á l’oeuvre zur Aufführung bringen.

Im Januar 2013 erarbeitete die Vokalistin gemeinsam mit ihrem Pariser Jazzensemble: Alexandra Grimal (Sax), Linda Esjö (Perc) und Théo Girard (Bass) die Produktion Ingeborg Bachmann Un portait sonore / Ein Klangportait.

Im März 2013 war Nightingale als artist in residence zur Fertigstellung und Uraufführung ihres elektroakustischen Werkes Métamorphoses im Musée Würth in Erstein eingeladen und im November 2012 erschien ihr Soloalbum Métamorphoses bei Futura et Marge in Paris.

2011 feierte Round Midnight in Koproduktion mit dem Ensemble Stanislas und dem Arrangeur Marc Schaefer im Rahmen des internationalen Jazzfestivals Nancy Jazz Pulsations erfolgreich Premiere. In diesem außergewöhnlichen Programm wird die Jazzvokalistin von einem Streichquartett begleitet. Im gleichen Jahr komponierte Nightingale ihre ersten anglophonen Lieder als Songwriterin für ihr nächstes Album: Sensual World, das 2013 erscheinen wird. 2010 wurde die Sängerin als Gastsolistin für Amerika! rund um große Jazz Standards vom Orchestre de l‘Electricité de Strasbourg engagiert und gastierte beim Französischen Fest in Düsseldorf.

2009 besuchte sie eine mehrwöchige Meisterklasse für Musiktheater in Paris, stellte ihre dreisprachige Weill-Produktion Berlin Paris New York mit dem klassischen Akkordeonisten Denis Forget beim internationalen Kurt Weill Fest in Dessau vor und spielte im Internationalen Theater in Frankfurt. Desweiteren präsentierte der Bayerische Rundfunk die Künstlerin in einer seiner Jazzsendungen und die Harmonie der Electricité de Strasbourg engagierte sie als Solistin für das Festival Humour des Notes im Theater von Hagenau.

Von 2007 bis 2008 war die Mezzosopranistin Künstlerin in Residenz bei den Dominicains de Haute Alsace, wo sie unter anderem die Hauptrolle in den Sieben Todsünden von Kurt Weill und Lady be Good von Gershwin gab. Sie gestaltete in diesem Rahmen auch ihre Hommage A Monk Thing an Thelonious Monk mit einem deutsch-französischen Konzertprogramm.